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GoPro HERO5 Black Action Kamera Review

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inkl. 19% MwSt.Zuletzt aktualisiert am: 19. Oktober 2017 10:49
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Hersteller
Gewicht87g
Auflösung Bild12MP
Auflösung Video Max3840 x 2160
max. FPS 1080p/720p/480p120/80/30
Akkukapazität1220mAh
DisplayLCD
NFC
WLAN

Was hat die neue GoPro Hero 5 auf Lager? Neues aus dem Hause GoPro: Die hochwertige Action-Cam geht in die fünfte Runde und kommt auch diesmal wieder in verschiedenen Ausführungen daher. Während die GoPro Hero 5 Session vor allem durch ihre überaus kompakten Maße besticht, kommt das Schwestermodell GoPro Hero 5 Black wie der Vorgänger GoPro Hero 4 Silver mit einem kleinen Touch-Display daher. Was die beiden Action Kameras noch alles zu bieten haben, erfahren Sie in dieser Review.


Die ersten Action Cams mit Sprachsteuerung

Die wohl größte Besonderheit der GoPro Hero 5-Modelle ist die innovative Sprachsteuerung, auf die Action-Fans und Outdoor-Sportler schon lange gewartet haben. Die GoPros der neuesten Generation „verstehen“ sieben verschiedene Sprachen – darunter selbstverständlich auch Deutsch – und reagieren auf Befehle wie „GoPro Videoaufnahme starten!“ oder „GoPro Foto machen!“. Im Praxistest konnte diese Funktion weitestgehend überzeugen. Gerade am Anfang, wenn man noch nicht weiß, wie deutlich man tatsächlich sprechen muss, kann es schon einmal vorkommen, dass die ActionKamera doch nicht reagiert. Im Großen und Ganzen handelt es sich hierbei jedoch um eine mehr als gelungene Weiterentwicklung, die ihre volle Funktionalität beispielsweise auf der Skipiste (Stichwort: Aus- und Anziehen der Handschuhe) oder während einer rasanten Downhill-Fahrt unter Beweis stellt.

 

Wichtig: Die GoPro Hero 5 reagiert nicht auf wahllose Sprachbefehle wie „GoPro mach mal ein Bild!“ Wenn Sie von diesem Feature profitieren wollen, müssen Sie wohl oder übel ein paar der Befehle auswendig lernen. Insgesamt gibt es davon 13 verschiedene. Die wichtigsten sind „GoPro Videoaufnahme starten.“ und „GoPro Videoaufnahme stoppen.“ sowie „GoPro Foto machen.“

 

Etwas hinderlich ist die Sprachsteuerung übrigens, wenn man sich die aufgenommenen Videos im Nachgang via GoPro-App anschaut, während die Kamera noch angeschlossen ist. Der Befehl „GoPro Videoaufnahme stoppen“, der immer mit aufgezeichnet und entsprechend nachträglich herausgeschnitten werden muss, wird von der Kamera nämlich als erneute Aufforderung zum Starten eines Videos verstanden. Um diese zwar nicht weiter tragische, jedoch nervige Situation zu umgehen, muss die Sprachsteuerung der GoPro Hero 5 manuell ausgeschaltet werden.

 

Wie die vorherigen GoPro-Modelle kann auch die 5. Generation alternativ per Knopfdruck und Touchscreen bedient werden. Die kinderleichte Ein-Knopf-Bedienung erscheint deutlich abgespeckt und wird auch von Nicht-Technikfreaks schnell verstanden. Manche empfinden sie jedoch auch als etwas zu minimalistisch. Im Fall der Touchscreen-Bedienung der GoPro Hero 5 Black muss leider ein Punkt abgezogen werden. Das Display ist (entsprechend der Größe der Kamera) recht klein und lässt sich verhältnismäßig schwer bedienen. Gerade Menschen mit großen Fingern und/oder schlechten Augen werden hier ihre Probleme haben. Wer allem Ärger aus dem Weg gehen will, kann die Kamera ganz einfach via Bluetooth oder Internet mit dem Smartphone verbinden und dann über die GoPro-App Caption die gewünschten Einstellungen (beispielsweise Weitwinkel-Aufnahmen oder Zeitraffer) vornehmen.

 

Wegfall vom Gehäuse: Kleinere Maße und besserer Sound

 

Alle bisherigen GoPro-Modelle kamen „angezogen“ mit einem durchsichtigen Kunststoffgehäuse daher. Dieses schützte die Kameras nicht nur vor Staub, Dreck und Erschütterungen, sondern machte sie auch wasserdicht. Die GoPro Hero 5 Black und die GoPro hero 5 Session verzichten beide auf das Gehäuse und erscheinen dadurch auf den ersten Blick deutlich schlanker. Die kompakten Maße sind wirklich erstaunlich und sorgen dafür, dass die Action Kameras in jeder noch so kleinen Tasche verstaut werden können. Außerdem dürfen sich Nutzer über eine verbesserte Tonaufnahme freuen. Während Geräusche und Stimmen bei den Vorgängermodellen häufig dumpf klangen oder gar nicht verstanden wurde, kann im Fall der GoPro Hero 5 eine deutliche Verbesserung des Sounds verzeichnet werden. Die Aufnahmen erhalten hierdurch viel mehr Qualität und bieten völlig neue Möglichkeiten bei der Erstellung von Action-Videos.

 

Der Clou: Trotz fehlendem Gehäuse sind beide Modelle der 5er-Generation äußerst robust und wasserdicht bis zu 10 Metern. Wer noch tiefer in die Unterwasserwelten eintauchen will, kann ein zusätzliches Gehäuse kaufen. Dieses ist jedoch nicht im Standard-Lieferumfang enthalten.

 

Fortschrittliche Bildstabilisation für ruckelfreie Aufnahmen

 

Während die ersten GoPros noch große Probleme hatten, ein ruckelfreies Bild aufzuzeichnen, kann im Fall der GoPro Hero 5-Modelle eine deutliche Verbesserung festgestellt werden. Beide Varianten – sowohl die Black als auch die Session – verfügen über einen integrierten elektronischen Videostabilisator, der auch bei freihändigen Aufnahmen ruhige, fließende Bilder aufnimmt. Wer noch mehr Stabilität in seinen Videos haben will, tut dennoch gut daran, die Kamera an einer dafür vorgesehenen Halterung zu befestigen. So gibt es beispielsweise verschiedene Aufkleber für Helme, Ski und Snowboards oder auch Halterungen für das Fahrrad. Ein echtes Must Have im Falle der GoPros ist nach wie vor der Teleskop-Stab, mit dem besonders kreative Aufnahmen gemacht werden können. Ob es ein teures Modell aus dem Hause GoPro sein muss oder doch ein günstigeres No Name-Produkt sein darf, muss jeder selbst entscheiden.

 

Gleichbleibende Auflösung im Video-Bereich & Verbesserung bei den Fotos

 

Bevor die GoPro Hero 5 auf den Markt gekommen ist, wurde lange Zeit über die Auflösung der Action Cam spekuliert. Nicht selten wurde gemunkelt, dass sich diese von 4K auf 8K verdoppeln würde. Leider ist dem jedoch nicht so gewesen. Die Auflösung der beiden 5er Modelle entspricht dem Vorgängermodell und liegt weiterhin bei 4K. Es muss jedoch fairerweise gesagt werden, dass dieses Maß bei mittelschnellen Bewegungen ausreicht, um hochauflösende und ruckelfreie HD-Aufnahmen zu machen, die auch auf dem große Bildschirm oder Smart TV hervorragend aussehen und einem das Gefühl geben, hautnah dabei zu sein. Fans besonders rasanter Sportarten oder auch Extremsportler müssen sich allerdings wohl noch etwas gedulden, bis die Action Cam die gewünschten 60 Bilder pro Sekunde macht.

 

Was im Bereich Video noch nicht geklappt hat, sorgt allerdings bei den Fotos für Jubel. Hier ist es GoPro nämlich gelungen, die Vorgängermodelle zu übertrumpfen. Während die GoPro Hero 5 Session mit stolzen 10 Megapixeln aufwartet, schafft es die große Schwester GoPro Hero 5 Black sogar auf 12 Megapixel. Dafür, dass der Fokus bei GoPro und anderen Action Cams nach wie vor auf den Videoaufnahmen liegt, können sich die Bilder durchaus sehen lassen. Auch Serien- und Zeitraffer-Aufnahmen sind mit beiden Modellen möglich und sorgen für viel Spaß und Abwechslung.

 

GoPro Hero 5 Black mit GPS

 

Eine Besonderheit der Touchscreen-Variante der GoPro Hero 5 ist das integrierte GPS-Signal. Was manche Nutzer vielleicht für eine unnötige und stromfressende Spielerei halten, ist für andere eine echte Bereicherung. Viele Sportler und Outdoor-Freaks interessiert nämlich beispielsweise, an welcher Stelle sie beispielsweise welchen Trick gemacht haben oder gestürzt sind. Mithilfe des GPS-Signals lässt sich all das und noch mehr genau nachvollziehen.

 

100 Minuten Akku-Laufzeit bei der GoPro Hero 5 Session

 

„Klein, aber fein“ – Das ist das Motto der GoPro Hero 5 Session, deren Seitenlängen gerade einmal 2,5 cm betragen und die magere 77 Gramm wiegt. Auch wenn die kleine Schwester der Black-Edition unscheinbarer daherkommt, muss sie sich keinesfalls verstecken. Ihre große Stärke liegt insbesondere in den kompakten Maßen und den tollen Aufnahmen, die sie liefert. Das fehlende Display mag dem einen oder anderen als Nachteil erscheinen, bringt aber auch zwei entscheidende Vorteile mit sich. So ist die GoPro Hero 5 Session zum einen deutlich günstiger als die GoPro Hero 5 Black (der Preisunterschied liegt bei etwa 100 Euro). Zum anderen macht sich der Wegfall des Bildschirms auch im Falle der Akkulaufzeit enorm bemerkbar. Der kleine Würfel schafft es auf erstaunliche 100 Minuten Full HD-Aufnahmen. Da kann die GoPro Hero 5 Black leider nicht mithalten. Im Fall beider Modelle gibt es keinen austauschbaren Akku. Wer dennoch nicht riskieren will, unterwegs plötzlich mit leerer Kamera dazustehen, kann einfach eine handelsübliche Power Bank einstecken. Beide Varianten der GoPro Hero 5 Reihe haben einen USB-Anschluss und können darüber auch mobil aufgeladen werden.

 

Fazit: Leistungsstarke Action-Kameras mit Spaßfaktor

 

Keine Frage: Der GoPro Hero 5 ist ein weiterer Quantensprung im Bereich der Action-Kameras gelungen. Beide Varianten kommen mit hervorragenden Aufnahmen daher und punkten durch zahlreiche Specials wie einer elektronischen Bildstabilisation, einem wasserdichten Gehäuse und der innovativen Sprachsteuerung, die (fast) immer einwandfrei funktioniert. Wer nicht auf sein vertrautes Farb-Display verzichten möchte, sollte zur GoPro Hero 5 Black greifen – dann aber einen höheren Preis und eine schlechtere Akku-Laufzeit in Kauf nehmen. Ein bisschen bescheidener, aber keinesfalls schlechter kommt das Schwesternmodell GoPro Hero 5 Session daher. Der kompakte und robuste Würfel ist ein wahres Wunderwerk der Technik, dem man seine Leistung gar nicht ansieht. Beide Kameras weisen deutliche Verbesserungen auf und können als gelungene Weiterentwicklung der Vorgängermodelle bezeichnet werden. Action-Fans werden die neuen Rennpferde aus dem Hause GoPro lieben und viel Spaß mit den Kameras haben.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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